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Verschiedene Dateiformate und Datenaustausch in Corel DrawEine der großen Stärken von Corel Draw ist große Anzahl an
verschiedenen Dateiformaten, die sowohl importiert als auch exportiert
werden können. Beim Datenaustausch oder Speichern von Corel Draw Dokumenten gibt es allerdings einiges zu beachten. |
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| Zunächst möchte ich Sie auf den Unterschied zwischen
Speichern und Exportieren aufmerksam machen. Ein Corel Draw Dokument wird standardmäßig immer als CDR-Datei angelegt. Und in diesem Format sollten Sie ein Dokument auch immer abspeichern, auch wenn die Datei in einem anderen Dateiformat benötigt wird. Mit dieser "Sicherheitsdatei" haben Sie später immer noch vollen Zugriff auf die Inhalte und können dort Veränderungen vornehmen, was bei Exportformaten nicht immer der Fall ist. Hier das Fenster aus dem Menü
Speichern. Aus der Liste können Sie eines der zahlreichen
Dateiformate auswählen. Ebenso haben Sie hier die Möglichkeit, bei Corel
Draw Formaten eine Version auszuwählen. Bedenken Sie aber hier, dass eine
in X3 erstellte Datei wahrscheinlich nicht alle Objekte und Effekte in
Version 9 (oder älter) korrekt übernimmt. Wenn Sie hier nun einige Dateiformate wie .jpg oder. gif vermissen, dann liegt das daran, dass die hier aufgelisteten Dateiformate allesamt so genannte Vektordateien sind. Diese können allerdings auch Bitmaps enthalten. Weitaus mehr verschiedene Dateiformate bietet das Menü Exportieren.
Hier befinden sich dann auch Bitmap-Dateiformate wie .jpg, .gif, .tiff
usw. Sie sollten wissen, dass eine Bitmapdatei dann nicht mehr in Corel
Draw bearbeitet werden kann, wie ein Vektorformat. |
| Ein eigenes Exportfenster bietet das PDF-Format.
Sie sollten sich ein wenig mit den Versionen und den weiteren
Einstellungen gut auskennen, um eine korrekte Datei zu erstellen. In
Version X3 ist es nun auch möglich, ein PDF-Dokument durch ein Passwort zu
schützen. |
| Aus zahlreichen Benutzeranfragen weiß ich, dass
häufig der Dateiexport in das .gif-Format Probleme bereitet, wenn es darum
geht, dass der Bildhintergrund auf einer Webseite transparent sein soll.
Dies ist aber eigentlich kein Problem, wenn man sich die beiden nächsten
Exportfenster anschaut: Achten Sie im Exportfenster zunächst darauf, dass die Option "Nur markierte Objekte" angeklickt ist. Da das .gif-Format nun mal ein Pixelbild ist, muss die Corel-Grafik zunächst in eine Bitmap konvertiert werden. Hier können einerseits die Bildgröße (am besten in Pixel) als auch der Farbmodus gewählt werden. Die Bildauflösung hat (wie bereits erwähnt) für Webbilder keine Bedeutung. Wichtig ist nun der Punkt Anti-Alias. Dieser sollte deaktiviert sein, da sich sonst ein unsauberer Rand um die Objekte herum bildet. Wie Sie sehen, ist die Option Transparenter Hintergrund nicht anwählbar. Hier lässt sich also für dieses Dateiformat der Bildhintergrund nicht entfernen. Dies geschieht erst im folgenden Fenster
Hier kann man nun eine transparente Farbe (meistens wohl weiß)
bestimmen und sich das Ergebnis in der Vorschau anzeigen lassen. Beachten
Sie dabei auch, dass die als transparent bestimmte Farbe sich nicht in den
Objekten befindet. Denn dann würden diese auch transparent dargestellt.
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