<h1>Tutorial bei EDELGRAU: Workshop Corel Draw</h1>


Grundlagen

Symbole, Cliparts und Bitmaps in Corel Draw

Bei der Arbeit mit Corel Draw sind Sie natürlich nicht nur auf eigene Grafiken und Bilder angewiesen. Ich weiß, dass z.B. Cliparts bei vielen Usern sehr beliebt sind. Diese gibt's ja bekanntlich zu Tausenden entweder auf den Corel CDs oder im Internet. Bei der Verwendung von Cliparts gilt es lediglich zu beachten, dass diese in einem Dateiformat vorliegen, das auch von Corel Draw erkannt und somit einfach importiert werden kann.Im-Trend24

 

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Der einfachste Weg, ein Clipart in ein Corel Draw Dokument zu bekommen, bietet das Andockfenster" Skizzenbuch". Im Verzeichnis "Medien" und der entsprechenden CD erhalten Sie ein kleines Vorschaubild der Datei und können diese einfach per Darg & Drop in das Dokument ziehen.

Leider treffen diese Cliparts nur selten meinen Geschmack und finden in meinen Arbeiten nur selten Verwendung.

 

Eines haben alle Cliparts (egal, ob schlecht oder gut) gemeinsam - sie bestehen nur aus Vektoren und lassen sich somit beliebig ohne Qualitätsverlust skalieren. Sollte dies allerdings nicht der Fall sein, besteht diese Datei eben nicht nur aus Vektoren, sondern auch aus Bitmaps.
Das Handling mit Bitmaps (Pixelbildern) will gut überlegt sein, denn hier werden sehr häufig grobe Fehler begangen. Je nach späterem Verwendungszweck ist die so genannte Bildauflösung ganz wichtig für die zu erwartende Bildqualität. Im folgenden möchte ich Ihnen ein paar Regeln für die Bildauflösung ans Herz legen, an denen Sie sich orientieren sollten: Bilder für Webseiten  = egal. Hier werden die Pixel nur am jeweiligen Bildschirm dargestellt. Die Bildauflösung spielt dabei keine Rolle. Bilder, die auf dem heimischen Tintenstrahl- oder Laserdrucker ausgegeben werden sollen = 200 DPI. Wenn es darum geht, dass Bilder später in einer professionellen Druckerei belichtet und gedruckt werden sollen, sollte die Bildauflösung 300 DPI betragen. Bei 1-Bit Schwarz-Weiß-Bildern kann man wohl den 3fachen Wert ansetzen.
Verwechseln Sie bitte nicht die Bildauflösung mit der Druckauflösung Ihres Druckers. Diese liegt vermutlich um ein Vielfaches höher. Ein Bild, das keine ausreichende Bildauflösung besitzt, kann nicht durch eine noch so hohe Druckauflösung verbessert werden.

Sehen Sie hier einmal im Größenvergleich jeweils das gleiche Bild in 4 verschiedenen Auflösungen:

Ausgedruckt würden diese Bilder  von einer 8 Megapixel-Kamera in einer Größe von:

  • 72 DPI = 1150 x 863 mm ~ DIN A0
  • 144 DPI = 576 x 432 mm ~ DIN A2
  • 200 DPI = 414 x 310 mm ~ DIN A3
  • 300 DPI = 276 x 207 mm ~ DIN A4

mit dem Ergebnis, dass ein Bild mit höherer Auflösung eine wesentlich bessere Qualität liefert, als mit niedriger.

Natürlich sind Pixelbilder nicht unbedingt mit Vektorgrafiken zu vergleichen, denn neben der nur bedingt möglichen Skalierung eines Pixelbildes ist dieses in der Dateigröße meistens auch noch vielfach größer.
Das macht sich auch bemerkbar, wenn so genannte "Bitmap-Funktionen" auf Vektorgrafiken angewendet werden, welche da wären, der interaktive Schatten, Transparenzen, Linsen und neuerdings in Version X3 auch der neue Effekt "Abschrägung", wie ein Blick in den Objektmanager verrät, wenn man diese Gruppe auflöst.

 

 

Auch diese "Bitmapeffekte" besitzen natürlich eine Bildauflösung, die man in den Optionen einstellen kann. Standardmäßig ist hier ein Wert von 300 DPI eingetragen. Dieser Wert bezieht sich nicht auf irgendwelche Bilder, die sich im Dokument befinden oder gar auf Kurvenobjekte, da diese nicht gerastert, sondern mathematisch berechnet werden!

 


Neben dem Objektmanager gibt es noch einen weiteren Manager, und zwar den Symbolmanager. Auch dieser ist über das Menü
"Fenster - Andockfenster" zu erreichen.

Der Sinn und Zweck eines Symbols liegt einerseits darin, dass ein einmal erstelltes Objekt mehrfach in einem Dokument vorkommen kann, ohne dass dabei die Dateigröße wesentlich zunimmt. Andererseits wirkt sich jede Änderung an dem Symbolobjekt auf alle gleichen Symbole gleichermaßen aus. Das heißt, man braucht nur ein Symbolobjekt zu ändern, anstatt z.B.20 mal die gleichen Objekte.
Eine selbst angelegte Sammlung von Symbolen kann zudem in einer so genannten Symbolbibliothek abgespeichert und jederzeit in anderen Dokumenten wieder geladen werden.

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